Tusche: Gegenständlich-abstrakt

Über Jojo Darski

BIOGRAPHIE UND STATEMENT

 

Jojo Darski

         
 

Jojo Darski:

     
 

Dipl. Designer, geboren 1966 in Bielefeld.

 

Darski liebt das kommunikative Spiel mit Formen, Farben, Tönen, Worten, Werten und Strukturen.

 

Darskis Lebensweg ist geprägt von seinem Credo: „In der Mitte ist die Farbe“ - so wandelt er stets zwischen den Polen von Humor und Ernsthaftigkeit, Verstand und Emotion, Provokation und Harmonie.

 

 

 

Nach dem Fachabitur für Gestaltung studierte er bis 1993 Design (Prof. O. Klose), Fotografie (Charles Compère)und Malerei (Prof. M. Badura) an der Bergischen Universität Wuppertal.

 

Seit den 90er Jahren stellt Darski seine „Organistische Kunst" in Deutschland, Dänemark, Polen, Frankreich, Israel und der Schweiz aus. Ausstellungsliste...

 

Der Künstler lebt und arbeitet seit 1987 in Wuppertal. Seine Arbeiten befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.

 
 

 

 
 

Jojo Darski

 
     
Jojo Darski
Jojo Darski
 
Jojo Darski

KÜNSTLERISCHES STATEMENT

 

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Die Natur hat uns das Sehen gelehrt: Eine Form gewinnt wie ein Berg oder Baum mit zunehmender Größe an Bedeutung. Mehrere Formen erzeugen mit zunehmender Anzahl wahrnehmbare Muster: Farben locken, tarnen, warnen oder spiegeln einen Zustand wider.

 

Dies hat zu unserem bisherigen überleben beigetragen: Wir sehen. Wir assoziieren und relativieren. Wir lernen und wir kommunizieren. Doch je mehr wir von einer Sache wissen, desto abstrakter, unklarer, unschärfer und relativer wird es in anderen Bereichen. Wir erfinden daher fleißig für alles Neue und Unbekannte kreative Namen und erfreuen uns damit an der neugewonnenen Illusion des Verstehens.

 

Dennoch ahnen wir, dass da noch mehr sein muss! Also abstrahieren wir, suchen nach Begründungen für Alles, was sich außerhalb unseres individuellen Verstehens befindet. Wir suchen nach der großen Formel im Chaos und nutzen dabei alle uns zur Verfügung stehenden Mittel.

 

Der jeweilige Zeitgeist teilt uns bei der Frage nach dem "Richtig" und dem "Falsch" in Parallelgesellschaften mit eigenen Glaubenssätzen und Geisteswissenschaften auf. Doch jetzt suchen wir wieder den Dialog. Unsere eigenen Symbole und der Zeitgeist helfen uns dabei nicht weiter, denn sie besitzen keine Allgemeingültigkeit.

 

Nur die Natur ist uns allen gemeinsam: Sie lehrt uns seit Menschengedenken Geduld, Nutzen, Schönheit und Vergänglichkeit. In der Natur gibt es kein Gut und Böse. Kein "Wahr" und kein "Falsch". Natur ist das zufällige Spiel mit den Formen und Farben des Lebens.

 

Nutzen wir doch diesen Spielraum auf der Suche nach Gemeinsamkeiten! (Darski 1995)

 

"Darskis Organistische Evolutionen als rätselhafte Gebilde fordern uns auf zum Selber-Gedanken-Machen und sie belohnen unsere Anstrengungen mit Freude, mit Spaß, mit Glück." (Prof. Dr. Siegfried Maser, 2008)

 
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© Jürgen Darski, Wuppertal 1990-2015
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Organistisches Manifest
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